Ein neues Jahr, ein neuer Job und neues Leben!

So schnell kann es also gehen! 2019 war noch nicht richtig zu Ende, als ich sagte, wie gut es mir gerade geht und wie wohl ich mich fühle. Es kam ein schönes Weihnachtsfest und ein sehr schöner Jahreswechsel im kleinen Kreis aber mit besonders leckerem Essen, ein Drei-Gänge-Menü und man hätte für uns auch noch die Eismaschine angeworfen, wenn wir nicht so gut gesättigt gewesen wären.

Eine schrecklich nette Familie

Nun sind wir also im Jahr 2020 und wie in jedem anderem Jahr gebe ich auch diesem Jahr die Chance, das Beste Jahr meines Lebens zu werden. Herunter gebrochen tue ich das sogar auch an jedem einzelnem Tag. Die Zeichen stehen auf Vorfreude und die Erwartungen sind groß, sollte doch eine Schwester im Idealfall 2 gesunde Zwillingskinder in diese Welt gebären. Und in der Tat schon in der 3. Kalenderwoche erblickten Frieda & Felix das Licht der Welt. Nicht zu beschreiben, wie stolz die Mama und der Papa sind, aber auch die Großeltern und Tanten und Onkels,- ja ich auch! Die nächsten Tage gestalteten sich sehr abwechslungsreich. Das Kennenlernen der beiden Säuglinge und die Beziehung zwischen Kind und Eltern, die Organisation des Tagesablaufes und dann natürlich die nicht ausbleibenden Besucheranstürme der Verwandtschaft. Auch der Onkel Fünkes kam mal dran und ist mächtig stolz auf seine Schwester, seinen Schwager aber natürlich auch auf Nichte und Neffe. Ich hatte ein paar schöne Tage in der Heimat Thüringen. Neben den beiden Strolchen habe ich auch ein paar Freunde wieder getroffen und schöne Stunden verleben dürfen und das ist es, was einen Tag, einen Monat oder auch ein Jahr (und warum nicht auch ein ganzes Leben) lebenswert macht. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass meine Probezeit in der Charité FM nicht verlängert wurde und ich binnen 14 Monate zum 3. mal eine neue Stelle suchen muss. In meinen Gedanken verfolge ich meinen Lebens-Plan, ich bin zuversichtlich, recht schnell wieder einen Job zu finden, denn ich weiß, wer ich bin und was ich kann, und darauf liegt mein Fokus. Ich habe eine gesunde Familie, ich habe Freunde und ich erlebe schöne Dinge, die mein Leben lebenswert machen. Und derzeit gibt es sowieso nichts, was mir die Freude über meine Nichte und meinen Neffen trüben könnte. Ich freue mich über den Zuwachs in meiner Familie und ich freue mich darauf, die 5-köpfige Jungfamilie bald wieder in meiner Nähe zu haben. Ostern ist nicht mehr weit.

Du bleibst unvergessen!

Wo Licht ist, gibts´s auch Schatten und so müssen wir leider Abschied nehmen von einem guten Freund, einem Eisbärliner, einem Menschen, der mir nahe stand, wie nicht viele andere. Viele Geschichten konnte er erzählen und jetzt sind wir es, die diese Geschichten weiter erzählen müssen. In seinen Geschichten bleibt uns Stefan in Erinnerung und wir werden ihn nie vergessen. Sportlich gesehen läuft es nicht schlecht für die Eisbären Berlin, Platz 4 gilt es in der Tabelle zu verteidigen und damit wäre eine gute Ausgangssituation in den bevorstehenden PlayOff´s sicher. Es werden komische PlayOff´s, aber ich bin sicher, die Eisbären werden etwas reißen und sie werden das nicht zuletzt auch für Stefan tun.

Die Aufstiegsmannschaft aus der Saison 2018/2019

Union Berlin hat eine gute erste Saison in der 1. Bundesliga und es macht Spaß, zuzusehen. Wurden am Anfang der Saison die Großen geärgert, in dem man die Borussen aus Dortmund und Mönchengladbach sieglos vom Rasen schickte, gipfelte das Spektakel in einem Hauptstadtderby, in welchem sich Union gegen die alte Dame Hertha durchsetzte und vorerst als Stadtmeister firmiert. Natürlich gab es auch Niederlagen zu fressen, aber just an diesem Montag gelang ein Sieg (und es war der erste Sieg überhaupt gegen die Eintracht aus Frankfurt) und damit findet man Union mit 29 Punkten auf Platz 10 der Tabelle wieder. 29 Punkte reichten dem VFB Stuttgart übrigens in der Vorsaison nicht, um der Relegation noch zu entkommen. Union erwartet im Restprogramm von 11 Spieltagen einige Gegner, denen der ein oder andere Punkt noch zu entlocken ist. Auch steht das Rückrundenspiel gegen die Hertha noch aus, das am 21. März im Olympiastadion ausgetragen wird. Dann werden wir sehen, ob die Stadtmeisterschaft geteilt werden muss, oder ob sie Union für sich beanspruchen kann. Der Klassenerhalt scheint, wenngleich auch noch nicht in trockenen Tüchern, als sicher. Mit frischem Mut und Spaß am Spiel werden wir auch hier noch das ein oder andere zu sehen bekommen und auch darauf freue ich mich!

Was gibt´s nun noch zu sagen? Nach 3 Wochen Auszeit geht´s am kommenden Montag für mich in Tempelhof weiter. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, auf neue Herausforderungen und darauf, dass ich wieder etwas Neues dazu lernen darf. Die Erde dreht sich in jedem Moment und so geht auch die Sonne an jedem Tag auf, auch wenn wir das nicht immer sehen. Das Leben ist schön, auch das will und kann man nicht immer sehen, aber man kann den Fokus darauf legen. Zuversicht und Hoffnung sind die Elemente, die Antrieb geben. Der Plan, etwas aus dem Leben zu machen und hey, ich bin nicht alleine. Wie ich schon sagte, Familie, Freunde und auch unter den Kollegen gibt es viele gute. Danke, dass Ihr bis hierher gelesen habt. Wenn es Euch gefallen hat, dann hinterlasst mir doch einen Kommentar und wenn Ihr Verbesserungsvorschläge und/oder Anregungen habt, immer her damit, ich freue auf Eure Rückmeldungen.

Bis dahin, bleibt gesund und fröhlich,-
Euer Fünkes aus Berlin..

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