
Ein Herzliches Willkommen bei meinem Blog!
Ich freue mich, dass Ihr hier seid!
Nun befinden wir uns also wirklich auf der Zielgeraden und einige mögen darüber froh sein, andere wiederum verfallen vielleicht ein wenig der Melancholie, die dem Winter oder der dunklen Jahreszeit im Allgemeinen inne liegt. Für mich war es wieder mal ein sehr abwechslungsreiches Jahr, dass in Sachen Vielfalt so Vieles zu bieten hatte. Ich habe ja in meinen letzten Artikeln über das Eine oder Andere bereits berichtet.
Was noch unbeantwortet blieb, wie wir das Jahr wohl abschließen werden. Es gibt so viele Möglichkeiten, die uns die Gefühlswelt der menschlichen Emotionen aufbietet. Traurigkeit und Fröhlichkeit, Dankbarkeit, Angst, Wut und Hass, oder doch lieber die Liebe? Am Ende haben die Hoffnung und die Zuversicht vermutlich nicht die kleinsten Anteile am großen Ganzen. Das Positive im Blick zu haben, ist im Zweifelsfall immer dem Misstrauen und der Negativität vorzuziehen. Lebe jeden Tag auf eine Weise, als wäre es Dein letzter! Oder: Ich versuche jeden Tag zur besten Version meines ICHs zu werden. Schon heute möchte ich ein besserer Mensch sein, als ich es gestern war und morgen beabsichtige ich, eine bessere Version meines ICHs zu leben, als ich es heute, ja just in diesem Moment vorgebe. Ob das täglich klappt? Nein! Ob das alle gut finden? Wer weiß? Ob es möglich ist? Ich werde es nie erfahren, wenn ich es nie versuche und aufgeben, ist immer die schlechteste, aller Optionen!
So sieht es übrigens auch unser Chorleiter, wenn es um Auftritte und Projekte unseres Chores, der Berliner Liedertafel 1884 geht. Das ganze Land befindet sich zwischenzeitlich wieder im Lockdown und Vieles musste abgesagt werden, so nun auch unsere Weihnachtskonzerte. Sämtliche Ideen, Denkanstöße und Planungen mussten verworfen werden, weil es einfach nicht möglich war, im Rahmen der Verordnungen eine Veranstaltung durchzuführen, geschweige denn vor Publikum singen zu dürfen. Eine gute Alternative ist uns bei der Durchführung unserer Gedenkstunde im November gelungen. Neben den Toten vergangener Weltkriege, Opfern von Gewalt und Unterdrückung gedenken wir natürlich auch unserer verstorbenen Mitglieder, um ihr Andenken in Ehren zu halten. Es ist ein Versprechen, dass unsere Vorfahren schon gegeben und welches wir in den vergangen Jahren und Jahrzehnten fortgeführt und aufrecht erhalten haben. So einfach darf es keinen Grund geben, der eine Absage rechtfertigen würde. Es muss einen Weg geben, diese Veranstaltung im Rahmen der Möglichkeiten und den Verordnungen der Behörden entsprechend durchzuführen. Unser Chorleiter hatte die rettende Idee in ein Konzept gegossen. Wir haben also ein kleines Team gebildet, bestehend aus unserem Chorleiter, dem Präsidenten und einem Pianisten. Der vierte im Bunde war ein Kameramann. Herausgekommen ist ein vereinsinterner Videobeitrag, in welchem unser Präsident eine tolle Rede hält, sich unser Chorleiter mit einem Vortrag beteiligt und unser Pianist das ganze wunderbar musikalisch umrahmt. Neben einer Stativkamera kam auch eine Drohne zum Einsatz, die um und über unser Vereinsheim herum kreiste und wunderschöne Aufnahmen machte. Im Inneren kreiste sie um unseren spielenden Pianisten herum. Ein wahrlich exzellentes Meisterstück.
Keine Weihnachtskonzerte im Dezember
Nachdem nun klar wurde, dass auch unsere Weihnachtskonzerte nicht wie geplant stattfinden können, hatten wir eine ähnliche Prozedur auch für die Weihnachtskonzerte angedacht. Eine kleine Gruppe bestehend aus Solo-Instrumentalisten, einer Solistin und unserem Chorleiter sollte einen weihnachtlichen Beitrag erarbeiten. Je nach Infektionszahlen wäre dann der Chor physisch anwesend gewesen, um ggf. mitzusingen oder wenigstens zu summen. Am Ende hat alles nicht geklappt, was sehr schade, aber nachvollziehbar und nicht zu ändern ist.
Einen Plan B gibt es jedoch immer.
In den sozialen Netzwerken sind immer wieder Videos zu sehen, was andere Chöre so alles auf die Beine stellen, wie Andere mit der Krise umgehen und was generell alles so möglich ist, wenn man es nur will. Auch wir von der Berliner Liedertafel haben bereits Split-Screen-Videos aufgenommen, die auf der Homepage der BL (https://www.Berliner-Liedertafel.de) und auch bei YouTube zu finden sind. Und hier im Blog habe ich diese Videos ebenfalls schon geteilt. [Wie mein Chor, die „BL 1884“ mit der Krise umgeht…]
Unser jüngstes Projekt ist das „Swinglöckchen“.
Wieder einmal waren die Sänger unseres Chores dazu aufgerufen, sich mit den per Email zugesendeten Noten und Übungsdateien zu beschäftigen und eine Aufnahme vor der heimischen Kamera einzureichen. Der Kreativität waren (in optischer Hinsicht) keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich habe mich nach Hohenschönhausen begeben um mit unserer Stimmbildnerin das Lied zu üben, bevor wir es aufgenommen haben. Dabei habe ich jede der drei Strophen separat eingesungen und in einer eigenen Datei abgelegt. Die Bildspur war wiederum eine extra Datei. Und last but not least gab es auch noch Blödsinn in einem Making-Of. Ein bisschen Zeit hat das alles in Anspruch genommen, aber ich war zufrieden mit dem, was mir zum Einreichen beim Chorleiter zur Verfügung stand. Die Ergebnisse finden sich wieder im Gesamtkunstwerk, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte. Schon in den ersten 120 Minuten sammelten wir 200 Klicks und jetzt nach 4 Tagen haben wir auch die 1.000er-Marke überschritten. Ich bin mächtig stolz auf meinen Chor und freue mich, dieses tolle Video mit Euch teilen zu dürfen. Ich würde mich überdies hinaus sehr freuen, wenn wir auch von Euch lieben Lesern einen nach oben gerichteten Daumen abstauben dürfen und auch über Lob und Kritik freuen wir uns in den Kommentaren.
Was ich Euch noch wünsche
Das Jahr geht seinem Ende entgegen und ich bin LIVE dabei. Ich bin mit meinem Erreichten zufrieden, jedoch gebe ich mich nicht zufrieden. Denn auch im neuen Jahr gibt es neue Tage, neue Versuche zu einem besseren ICH zu werden. Neue Möglichkeiten, mein Leben voller Freude und Leichtigkeit auszuleben. Ich bin bereit für neue Abenteuer und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Euch.
Ich wünsche Euch und Euren Lieben ein FROHES FEST, vor allem aber VIEL GESUNDHEIT, GLÜCK und FRIEDEN. Kommt GUT ins NEUE JAHR und lasst uns dann ALLE WIEDERSEHEN!
Bis dahin grüßt Euch herzlich,-
Euer Fünkes…


