Meine BL und Union international, ein Weddinger Friseurladen, Sommer…

Hello, Bonjour und Guten Tag!

Hier schreibt wieder der Fünkes (wer sonst?) und heute wird es international hier im Blog. Ein paar Themen habe ich mir wieder zurechtgelegt und das überraschendste dürfte sicherlich sein, dass der 1. FC Union Berlin mal wieder eine sensationelle Saison gespielt hat, wobei das natürlich nicht das überraschende Thema ist, sondern die Schlussplatzierung auf dem 4. Tabellenplatz, die nun für die kommende Saison die Teilnahme an der Champions-League bedeutet. Ich laufe seit Tagen mit einem Grinsen durch die Welt und erfreue mich an den Medien, was die alles so sagen und schreiben über den kleinen Underdog aus Köpenick. Und überhaupt, dass ich die letzten 2 Heimspiele dabei sein durfte. Gegen Freiburg hatte ich ja als Nichtbesitzer einer Dauerkarte, jedoch als Mitglied der Unionfamilie, etwas Losglück bei der Ziehung der zu vergebenen Stadionplätze. Für das letzte Heimspiel gegen den SV Werder Bremen war mir das Losglück hingegen nicht so hold – vorerst. Mein Glück stellte sich erst mit einem Anruf einer Freundin ein, deren Begleitung krankheitsbedingt absagen musste. Nun des einen Leid ist des anderen Freud. Ich wünsche trotzdem Gute Besserung und bedanke mich zeitgleich für die Eintrittskarte, die mich dann dennoch nur 18,- € kostete, gegenüber den auf dem Schwarzmarkt angebotenen Tickets, die teilweise für utopische 1.500,- € angeboten wurden. Gibt es Leute, die diesen Preis zahlen? Ich sage deshalb „Leute“, weil es sich hier nicht um Fans handeln kann – auf beiden Seiten nicht. Wer 1.500,- € verlangt, ist ein Abzocker und kein Fan und wer diesen Preis bezahlt, untermauert die Abzocker und bestätigt deren Daseinsberechtigung. Unmöglich! Auch den Hauptstadtderby-Schal habe ich für 1.966,- € (Gründungsjahr) gesehen. Wenngleich der Preis dem Gründungsjahr von Union entspricht, glaube ich doch, dass auch dieser Schal einen Abnehmer finden wird, denn das Hauptstadtderby zwischen Union und der (voraussichtlich in die 2. Bundesliga) abgestiegenen Hertha wird es vorerst nur noch in Freundschafts- bzw. Testspielen und im DFB-Pokal geben. Mein Schal in der gleichen Ausführung hängt in meinem Schrank, aber gut zu wissen, was er wert ist… Nun spielt Union ab Spätsommer also wieder international und große Namen kommen in die Stadt. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen und ick freu mir, wie Bolle uff´m Milchwagen. Sollte es den Hauch einer Chance geben, dass die Heimspiele im Stadion an der alten Försterei stattfinden können, wird der Club diese Karte natürlich ziehen. Wahrscheinlich ist aber, dass die Heimspiele im Olympiastadion stattfinden werden, ist doch die Champions-League das Premiumprodukt der UEFA und anders, als bei der Conference-League und im Europa-Pokal gelten hier ganz andere Regularien. Etwas Gutes hat aber auch das wieder an sich: Wären viele Fans in der Försterei bei der Ticketvergabe wieder auf Losglück angewiesen, steigen die Chancen natürlich im Olympiastadion. Darüber hinaus bedeuten mehr Zuschauer auch mehr Einnahmen, die Nachfrage ist definitiv da und die „Schüssel“ bekommt auch Union locker voll. Dritter Punkt für mich: Mein Heimweg von Schalottenburch in den Wedding ist signifikant kürzer. Eine Absage erteilen will ich an dieser Stelle all denen, die glauben, dass Union auch im Olympiastadion spielen würde, obwohl sie in der Försterei dürften. Die Försterei ist eine Festung und saisonübergreifend wurde hier schon sehr lange nicht mehr verloren. Der Heimvorteil ist ein Heimvorteil und da hilft auch keine 3x so große Schüssel, in der Union einfach nicht heimisch ist. Das Stadion an der alten Försterei ist Heimspielstätte, die DNA von Union und die wird auch nicht verkauft für Mehreinnahmen oder Kamelfelldecken oder sonst etwas. Wenn die Champions-League-Heimspiele in Köpenick möglich sind, wird es das Stadion an der alten Försterei sein und wenn nicht, wird es doch das Olympiastadion, dann aber eine volle Schüssel in rot-weiß, so wie wir das schon in der letzten Saison hatten, als Union Teilnehmer der Conference-League war.

Gerade habe ich noch überlegt, wie ich jetzt ganz geschickt und möglichst unauffällig das Thema wechseln kann, aber da liegt mir der Übergang schon auf der Hand. Unser Chorleiter der Berliner Liedertafel ist ja nicht so fußballbegeistert, er bevorzugt eher die eiförmigen Bälle aus dem Football. Aber auch Vincent drückte Union ganz fest die Daumen, auf dass es für die Champions League reichen möge. Ein Fuchs: Im Gegensatz zu den Spielen der Conference-League und der Europa-League, die jeweils an einem Donnerstag stattfinden, werden die Spiele der Champions-League dienstags und mittwochs ausgetragen. Vincents Plan ging auf. In der kommenden Saison spielt Union in der Champions League und somit werden dem Chorleiter zu den Donnerstagsproben keine unionbegeisterten Sänger fehlen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! International ist es aber trotzdem auch in der Berliner Liedertafel. Im Frühjahr hat sich ein finnischer Chor für das Jahr 2024 angemeldet. Der Vorsitzende vom „Viipurin Lauluveikot Seniorchor Konkarit“ Helsinki meldete sich bei mir, das war allerdings schon 2019. Seit dem stehen wir in Kontakt. Bereits 1909 hat der Chor „Viipurin Lauluveikot Konkarit“ in Berlin mit der Berliner Liedertafel konzertiert. Leider finde ich niemanden mehr, der sich daran erinnern könnte. Aber selbstverständlich habe ich unseren Archivaren zu Rate gezogen und so konnten wir die ganze Geschichte aufdecken. Zwischenzeitlich kam uns natürlich die Corona-Pandemie in die Quere, sodass sich das ganze Projekt nun um 5 Jahre auf 2024 verschoben hat. Nächstes Jahr wird die Berliner Liedertafel 140 Jahre alt und der Seniorenchor aus Finnland 50 Jahre. Wenn das mal kein Grund zum feiern ist?! Das Projekt, die Planung und Organisation ist also angelaufen. Das wird… Internationale Geschichte Teil 2: Unsere Chorreise nach Ribe in Dänemark im Juni diesen Jahres. Mittlerweile liegt sie schon wieder 1 Woche hinter uns aber die Erinnerungen sind großartig, gerne berichte ich davon. Angefangen hat alles schon vor fast 10 Jahren. Damals hatte die BL keine Homepage, bzw. sie hatte eine Homepage-Ruine, aber der Administrator hat das Weite gesucht und mit ihm waren alle Zugangsdaten verschwunden. Es musste alles neu aufgebaut werden. Ich selber kenne mich nicht so aus mit Homepages, ich kann sie nur verwalten, bearbeiten usw. Als Übergangslösung habe ich auf Facebook eine Seite für die Berliner Liedertafel erstellt und dafür wurde ich belächelt. Alles neumodischer Kram, Schnickschnack – früher ging das auch ohne… Ihr kennt das bestimmt. Aber auf eben dieser Facebookseite beruhen alle unsere Kontakte ins Ausland. Als wir 2013 die Baltikumreise durch Litauen, Lettland und Estland antraten, habe ich erstmals ein Reisetagebuch geschrieben. Tägliche Berichte über das, was wir erlebten, untermalt mit Bildern und Texten. Die Facebookseite explodierte förmlich. Unsere Seitenzahlen gingen hoch, die Follower wuchsen und was ich noch heute sage: Präsenz – Sichtbarkeit ist das A und O. Aufmerksamkeit. So kam es, dass sich auch der „Ribe Mandskor 1860“ aus Dänemark bei mir meldete, ebenso der „Manskören Örebro Sångargille“ aus Schweden und auch der bereits oben erwähnte „Viipurin Lauluveikot Seniorchor Konkarit“ Helsinki aus Finnland. Mit anderen Chören z.B. dem „Choeur d’hommes de Rouen“ aus Frankreich und dem „Tartu Ülikooli Naiskoori Tallinna Vilistlaskoor“ aus Tallinn, sind wir ebenfalls auf Facebook verbunden. Alles fand seinen Anfang auf der Facebookseite und jetzt lacht niemand mehr über Facebook, zumal sich meine Reisetagebücher bei den Chorreisen etabliert haben. Mit allen Chören gab es Zusammenkünfte, die meisten hier in Berlin, wo wir der Gastgeber waren, aber auch Gegenbesuche in Frankreich, Estland und nun vor einer Woche auch in Dänemark.

Als Gastgeber ist jeder bemüht, sein Bestes zu geben und so unterschiedlich, wie das Land, deren Gepflogenheiten, Sitten und Bräuche, so unterschiedlich sind auch die Menschen. Von Dänemark lese ich immer wieder, dass es eines der Länder mit der glücklichsten Bevölkerung ist. Die Gründe dafür mögen vielleicht subjektiv erscheinen, einen Funken Wahrheit wird die Aussage aber schon haben. Ribe selbst ist eher eine Kleinstadt und mit 8.000 Einwohnern hat sie weniger Einwohner, als manche Straße in Berlin. Aber es gibt hier das Stadtfest „Ribe by Night“ und da kann sich die Anzahl der Menschen auch schon mal verdreifachen. Die Sänger vom „Ribe Mandskor“ kennen wir schon aus Berlin-Besuchen in 2015 und 2022, daher ist es nicht verwunderlich, dass es bereits Freundschaften gibt und daraus folgend ein ebenso herzlicher Empfang am Hostel. Blumengestecke geschmückt mit deutschen und dänischen Fähnchen, eine herzliche Umarmung hier und da und schon sind wir eigentlich mittendrin. Schnell einchecken und Betten selbst beziehen – wie zu Hause bin ich dafür verantwortlich, dann Abendessen, reichhaltig, lecker – ich habe mir Nachschlag geholt. Andere hatten es eiliger, als ich und haben den Speisesaal schon wieder verlassen. Das ist Pech! Denn jetzt kommt das Dessert! Weißes Vanilleeis mit roten Früchten – dänische Nationalfarben eben. Ich habe mich um die Portion meiner Frau gekümmert, damit diese nicht verfällt, aber beim Heuschreckenschwarm der BL verfällt sowieso nie etwas. Unterschätzt aber die Dänen nicht! Es wird immer nachgelegt, es ist reichlich da. Trotzdem zum Ende kommen, denn draußen warten unsere dänischen Chorfreunde. Sie haben Bier dabei, palettenweise und Schnapsflaschen. Alkohol ist teuer in den nördlichen Landen und da wird das Zeug auf der Straße getrunken und nicht in der Kneipe, zumindest nicht in dem Maße, wie wir das in Deutschland gewohnt sind. Im Laufe des Abends werde ich feststellen, dass mir das „Export“-Bier in den bläulichen Dosen am besten schmeckt und dann werde ich lernen, dass diese bläulichen Dosen als „blaue Cola“ bezeichnet wird. Wenn der Chorleiter also wieder anhält, nicht soviel oder am besten keinen Alkohol vor Konzerten zu trinken, werde ich sagen können, dass ich „nur“ blaue Cola getrunken habe. Nachdem sich dann also alle versammelt haben, ziehen wir los in die Stadtmitte, ins Zentrum. Wie schon gesagt, ist Ribe eher klein und daher ist alles fußläufig erreichbar. Idyllische Landschaften, der Hafen, die Häuser und die Brücken. Alles sieht sehr gemütlich aus und wir fühlen uns sofort wohl. Wir kommen in die Fußgängerzone und halten an einem Fotogeschäft. Der Inhaber scheint ein Freund des dänischen Chorchefs zu sein, denn sie reden sehr vertraut miteinander. Wahrscheinlich kennt hier jeder jeden. Schließlich singen wir und sind sofort von einer Menschentraufe umzingelt. Oben öffnen sich die Fenster und Leute gucken raus, wer denn da singt. Es werden Zugaben gefordert, also singen wir wieder und natürlich gibt es wieder Schnaps auf der Straße. Die ganze Zeit werden auch Fotos vom Inhaber und seinen Angestellten gemacht, also sie machen Fotos von uns und am nächsten Tag werde ich eine Zeitung gezeigt bekommen, auf deren Titelseite die schönsten Männer aus Berlin zu sehen sind. Wow! Kleine, heile Welt. Zurück in die Fußgängerzone, wir lösen uns und laufen keine 50m weiter und kommen schließlich vor einem Herrenausstatter zu stehen. Dessen Chef spricht gutes Deutsch und er begrüßt uns mit herzlichen Worten. Schließlich singen wir wieder, die Menschentraufe ist uns gefolgt und umzingelt uns erneut. Der Herrenausstatter stattet nun die singenden Herren aus und zwar mit einem köstlichen Rum aus Tonkabohnen. So einen habe ich noch nicht getrunken, aber er ist sehr lecker. Die ersten Sänger fragen, wie viele Geschäfte diese Fußgängerzone hat. Doch wir kehren um und laufen zum Dom von Ribe. Am Vorplatz des Domes sind Bierzeltgarnituren aufgebaut und mehrere Paletten Bier stehen da. Göttliche Gaben von oben, wie mir versichert wird. Hier lerne ich schließlich die blaue Cola zu schätzen. Es wird im Wechsel gesungen, mal die Sänger vom Ribe Mandskor, mal wir von der Berliner Liedertafel. Letztlich auch gemeinsam, das Schifferlied auf deutsch und das Gammel Øl (altes Bier) auf dänisch. An dieser Stelle endet das offizielle Programm, wenn wir es so nennen wollen. Der restliche Abend verläuft in individueller Gestaltung. Die einen zieht es zurück zum Hostel, andere ins Brauhaus und eine dritte Gruppe geht nach dem Brauhaus noch in eine Kneipe. Der Verfasser dieser Zeilen weiß das aus Augenzeugenberichten…

Am nächsten Morgen werden wir wieder am Hostel abgeholt. Das Frühstück war wieder sehr reichhaltig, wer nicht satt wurde, ist selber schuld. Wir fuhren ins Wattenmeerzentrum und lernten dort alles, was es zum Wattenmeer zu wissen gibt und im Anschluss daran fuhren wir zum Wattenmeer und sahen uns das Gelernte an. Ein detaillierter Bericht in 3 Teilen über die gesamte Chorreise nach Ribe findet sich übrigens auf unserer Chor-Homepage unter https://berliner-liedertafel.de/chorreise/ribe_dk

Am Nachmittag geben beide Chöre, also der „Ribe Mandskor 1860“ und die „Berliner Liedertafel 1884“ ein gemeinsames Konzert in der „Sct. Catharinæ Kirke“ in Ribe. Auch über dieses Konzert wird detailliert berichtet im 3-Teiler auf der Chorhomepage. Nach dem Konzert geht es zum gemeinsamen Abendessen ins Hostel und was soll ich Euch sagen? Ja natürlich, reichhaltig und lecker und diesmal bleiben auch die Voreiligen in freudiger Erwartung eines Desserts. Sie werden nicht enttäuscht. Für den Abend war angedacht, diesen gemeinsam in geselliger Runde zu verbringen und an dieser Stelle zeigen sich wieder die Unterschiede unserer Völker. In Deutschland wäre dieser Abend sicherlich akribisch vorbereitet worden. Es wäre alles organisiert und angerichtet – nur nicht blamieren als Gastgeber. Ich denke nicht, dass die Dänen gänzlich unvorbereitet herangegangen sind, aber als der Vorschlag kam, sich den Sonnenuntergang in einer Stunde unten am Wasser anzusehen, und als dieser Vorschlag Zustimmung fand, da ging dann alles ganz schnell. Es lief alles im Hintergrund. Wir liefen dann also wieder keine 10 Minuten zu einer Steganlage und wie nicht anders zu erwarten, standen dort wieder mehrere Paletten mit Getränken, ja – auch blaue Cola. Diese Schlichtheit… Was braucht es denn? Eine Steganlage, ein Sonnenuntergang, 3-4 Paletten Bier, Limo, usw., Mehrere Flaschen Schnaps, ca. 30 singende Männer, Frauen, Freunde und Laufpublikum, fertig! Der Abend war grandios, so gemütlich und doch so einfach. Die Steganlage hatte mehrere breite Stufen, sodass sich dort auch gute Sitzgelegenheiten boten, ein paar Kissen waren vorhanden und für die Unterhaltung sorgten wir selbst. Freundschaften wurden vertieft, Verabredungen getroffen und schon zu Weihnachten werden wir ein paar dänische Sangesfreunde wiedersehen, vielleicht singen sie bei uns mit, wenn wir unsere Weihnachtskonzerte bestreiten?! Wir werden es erleben.

Am Sonntag folgte noch eine ausgiebige Stadtbesichtigung, in der wir auch noch die letzten unentdeckten Winkel der kleinen Stadt Ribe zu sehen bekamen. Auch wurde uns viel Wissenswertes über die Geschichte von Ribe vermittelt und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Abschiede sind oftmals traurig, aber sie werden gelindert mit der Aussicht auf ein Wiedersehen und dessen bin ich mir sehr sicher. Nach einer mehrstündigen Busfahrt hatte uns Berlin am Abend wieder. Wer die einzelnen Stationen dieser Chorreise detailliert nachlesen möchte, kann sich gerne mein Reisetagebuch durchlesen. Mit Bildern und Texten, zu finden bei Facebook. https://www.facebook.com/BerlinerLiedertafel

Nun habe ich doch schon wieder eine ganze Menge geschrieben und als ich mir Themen für den heutigen Beitrag aufgeschrieben habe, hätte ich nicht erwartet, dass doch soviel Text zusammenkommt. Ich freue mich aber, dass Ihr bis hierher gelesen habt, offensichtlich war es nicht zu langweilig. Ein letztes Thema hätte ich noch, eigentlich ist es vielmehr ein Veranstaltungstipp. Ich habe Euch auch schon im letzten Beitrag geschrieben, dass ich ein großer Freund des „PrimeTime-Theaters“ bei uns im Wedding bin. Im letzten Beitrag schrieb ich über einen Western, heute ist es ein Stück, in welchem ein Friseurladen im Mittelpunkt steht. Natürlich will ich nicht spoilern, sondern Euch dazu motivieren, das Stück anzusehen. Ganz kurzer Abriss: Kleiner Friseurladen, seit 15 Jahren im Wedding, ihm droht die Vertreibung durch einen Großkonzern. Bindeglied sind die Frisuren von ein paar hundert Pudeln der Weddinger Pudel-Parade. Der kleine Laden braucht sie, um zu überleben, der Konzern will sie, um berühmt zu werden. Ein Kampf mit vielen Facetten und gewinnt am Ende die Liebe? Auf jeden Fall der Humor, denn ich habe wieder Tränen gelacht. Vorerst läuft das Stück noch bis 26. Juni 2023, Danach wird nochmal die Sommerkommödie aus dem Vorjahr gespielt: „Schwimm langsam – jetzt erst recht“. Das Stück handelt von den Rettungsschwimmern vom Plötzensee (Anlehnungen an Baywatch sind nicht zufällig, sondern gewollt). Plötzwatch!!! Hierzu gibt es Videos bei YouTube, alleine schon der Vorspann, hahaha… Schaut mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=CIxE3NZF1Js

Gut, damit habe ich ja schon mal einen guten Tipp für den Sommer gegeben. Mir wird es jetzt auch zu heiß hier, ich mache jetzt Schluss und freue mich auf ein Eis. In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute, habt Spaß, einen tollen Sommer und bleibt gesund & fröhlich!

Euer Fünkes…

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