Da bin ich wieder…

So richtig will es mir nicht gelingen, hier eine regelmäßige Geschichte aus diesem Blog zu machen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich keine eindeutige Linie habe, an der ich mich entlang hangeln kann. Andererseits ist es ja auch nicht so, dass ich sonst nichts zu tun habe. Sowohl im Chor, als auch in meiner Freizeit gibt es genügend Dinge, die meiner Aufmerksamkeit bedürfen. Also denke ich mir, ich könnte es mit einer anderen Strategie versuchen. Kürzere Texte. Wenn ich jedes Mal erzähle, wie meine letzten Monate waren, habe ich nicht allzu viel zu schreiben. Ich versuche es einfach mal mit kürzeren Texten.

Was gibt es also zu sagen? Nunja, der Januar ist rum und es heißt ja immer: „Ist der Januar vorbei, ist auch das Jahr vorbei“. So schnell geht´s dann natürlich nicht und das ist auch gut so. Aber so langsam reicht es mir schon wieder mit kalten Temperaturen und wenig Sonne. Ja, die Sonne fehlt mir sehr, wenngleich ich sie immer bei mir im Herzen trage. Ich bin wie immer zuversichtlich, denn der Februar ist ein kurzer Monat und mit dem März kommt auch die Sonne, das leuchtende Ding am Himmel, zurück. Gestern war ich mal wieder bei Union, weil mein oller Kumpel Thommy sich mal wieder geschickt angestellt hat im Garten und nun schon wieder mit einer Bandage herumläuft. Ich bin froh, dass nichts schlimmeres passiert ist und er die OP, in welcher sie ihn wieder gerichtet haben, gut überstanden hat. Habe ich bei Union kein Losglück, komme ich manchmal trotzdem in den Genuss, wenn seine Dauerkarte frei ist. Gestern war sie frei und ich im Stadion. Über Union muss ich nicht viel schreiben. Das tun andere viel intensiver und inhaltsreicher. Aber ich kann trotzdem sagen, dass ich mich über diese Geschichte sehr freue. Den ganzen Hype um Isco und den geplatzten Deal. Ich denke, es ist überhaupt nichts passiert. Es hätte klappen können, hat es aber nicht und das ist überhaupt nicht schlimm. Die selbst auferlegten und gelebten Werte – niemand verarscht Union! Ich finde es gut, dass da nicht jeder Scheiß mitgemacht wird. Die ganzen Millionen, es ist ja Wahnsinn. Ne, ne – lasst uns mal schön der kleine Fußballclub bleiben, im Südosten von Berlin. Wir spielen fleißig weiter für den Klassenerhalt, das sagt Urs Fischer bestimmt auch noch, wenn wir 70 Punkte haben. Nicht so dolle läuft es ja auf dem Eis für die Eisbären Berlin. Auch da war ich mal wieder im Januar und es hat auch Spaß gemacht. Ich hoffe, sie schaffen wenigstens noch den 10. Platz und erreichen so noch die PlayOffs. PlayOffs ohne den Deutschen Rekordmeister, geht ja eigentlich gar nicht. Aber der längst überfällige Umbruch ist wohl jetzt da. Und die Mannschaft muss sich neu formieren, den Nachwuchs integrieren. Da haste eben mal eine verkorkste Saison, die aber für die jungen Wilden lehrreicher sein dürfte, als jedes Training. Als amtierender Meister ist das natürlich doof. Aber was solls. Wir werden sehen, was da noch geht. „Draußen“ sind die Eisbären noch lange nicht und unten auch nicht (wenn man von der Tabelle mal absieht…). Die Eisbären haben schon für viele Überraschungen gesorgt, das wissen auch die Gegner. Wir schauen mal, wohin es noch geht. Dem Spiel vorausgegangen ist ein ausgiebiger Frühstücksbrunch, weil Matze die 4. Null geholt hat. Ja, da kommen wir alle nicht drum rum, ich bin schon kurz vor der 5. Fünf, bis zur großen 6. Fünf habe ich noch fünf. Alles klar? Ich liebe die deutsche Sprache. Weil Umfahren das Gegenteil ist von umfahren. Und weil es morgens das Korn und der Weizen heißt und abends in der Kneipe der Korn und das Weizen. Herrlich. Ich bin jetzt auch im Verein Deutschen Sprache eingetreten. Ein Tipp meiner Stimmbildnerin Sigrid aus dem Chor. Wir sprechen viel über Sprache, über Auswüchse der sinnlosen Gender-Bewegung, die soviel Blödsinn mit sich bringt. Gendern wird nichts ändern! Ich lese gerne die Newsletter des Vereins, deren Vereinszeitungen und dort ist immer viel Interessantes und manchmal auch Lustiges zu lesen. Die letzte Bastion im Kampf um den Erhalt der Deutschen Sprache. Da muss ich dazu gehören – es gibt kein Drumherum.

Was gibt es noch?
Ja, ein Lounge-Konzert von RadioEins und ich war dabei. Ich hatte als treuer Leser des RadioEins-Newsletters zwei Plätze auf der Gästeliste ergattert. Also ab nach Potsdam auf den großen RBB-Campus und rein ins Radiohaus. Am Empfang wurden wir abgeholt, ich hatte den Hannes, auch aus unserem Chor dabei. Wir haben schon eine Kleinigkeit gegessen in der Bahn und Bier haben wir uns auch schon zwei rein gebastelt. Also gut vorbereitet und in bester Konzertstimmung. Zuerst war ich aber natürlich erstmal begeistert, denn ich konnte mir das Studio ansehen, wo jeden Tag gutes Radio gemacht wird. Ich kannte das teilweise schon aus dem Film über das 25jährige Jubiläum des Senders, meines Senders – ich konnte mich noch nie mit einem Radiosender identifizieren, nicht einmal in Thüringen. Aber RadioEins macht schon den Unterschied. Wer nicht versteht, was ich meine, sollte sich den Film anschauen. Er spricht mir voll aus der Seele. Aber das jetzt alles live zu sehen, wir waren ja auch live dabei. Die Nachrichten liefen live und danach war die Lounge live, aus der das Konzert übertragen wurde und wir im Publikum. Ich hätte ja mal laut reinbrüllen können und Mama grüßen, aber die hört kein RadioEins. Außerdem bin ich gut erzogen, jawohl!

So, das war doch schon mal eine ganze Menge, die ich da jetzt schon wieder im neuen Jahr erleben durfte. Nächstes Wochenende steht mit dem Eisbeinessen der Berliner Liedertafel eine Veranstaltung an, deren Geschichte schon gut und gerne 100 Jahre zurück reicht. So ganz genau weiß das keiner. Aber es war schon immer eine reine Männerveranstaltung, die in den Anfangsjahren noch selbstverständlich war und heute als „Herrenabend“ verkauft wird. Haja, ich höre schon wieder die Aufschreie über Gleichberechtigung usw. Da kommt bei mir schon wieder Freude auf.

Na gut, ich will schließen.
Wieder einmal nehme ich mir vor, in Kürze wieder etwas zu schreiben. Mal sehen ob es klappt. Ich bin gewillt!

In diesem Sinne, Euch alles Gute, Danke fürs lesen und bleibt gesund & fröhlich!

Euer Fünkes…

2 Antworten auf “Da bin ich wieder…”

  1. Hat Spaß gemacht, diese kurzweilige Geschichte zu lesen!
    Du hast ja eigentlich niemals Zeit, weil Du immer unterwegs bist und interessante Dinge erlebst.
    Bin schon auf die nächste Geschichte gespannt!

    Gefällt 1 Person

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